Plasmafernseher Kaufen
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Funktionsweise eines Plasmafernsehers
Der Plasmafernseher oder richtig ausgedrückt ein Plasmabildschirm besitzt entsprechend seiner physikalischen Auflösung, winzige Kammern die mit einem Edelgas oder Edelgasgemisch gefüllt sind.
(fotoquelle: pioneer.de)
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Dieses Gasgemisch befindet sich in einem ionisiertem Zustand, das heißt es enthält neben neutralen Teilchen auch freie Ionen und Elektronen als Ladungsträger. Ein solches Gas oder Gasgemisch nennt man in der Physik Plasma, daher auch die Bezeichnung: Plasmafernseher
Grundsätzlich sollte man wissen, ein Plasmabildschirm erzeugt die Farben im Additiven Verfahren, das heißt durch die Mischung der drei Grundfarben (blau, grün und rot).
Hierzu besteht der Bildschirm im Grunde genommen aus zwei Glasplatten. Dazwischen befinden sich für jeden Bildpunkt drei kleine Kammern. Diese Kammern, die hintereinander liegen, leuchten jeweils in einer der drei Grundfarben.
Um die Funktionsweise zu erläutern: Wenn man zum Beispiel einen grünen Bildpunkt erhalten möchte, leuchten die blaue und gelbe Kammer.
Erstmals ist bei den neuesten Plasma Display Panels (PDP) von Panasonics NeoPDP die einzelnen Glaskörper gleich groß. Bislang wurden für verbesserte Helligkeitswerte die Grünflächen größer gestaltet.
Die Farbe selber wird hierbei nicht durch das Gas selbst erzeugt, sondern die Kammern sind meistens mit Phosphor als Leuchtstoff bedampft. Bei den Plasmabildschirmen der neuesten Generation wurde das Verhältnis von Kammer zu Stegen verbessert. Der Phosphoranteil in den Kammern konnte somit erhöht werden und die Lichtausbeute nochmals gesteigert werden. Jeder Hersteller verwendet in der Regel seinen eigenen Phosphormischungen für die Erzeugung der Farben.
Apropos Hersteller: Die Zahl der Hersteller von Plasma Display Panels ist von Jahr 2007 auf das Jahr 2009 von ehemals elf Herstellern auf nunmehr drei gesunken. Wenn sie sich also demnächst einen Plasmafernseher kaufen, dann können sie eigentlich sicher sein, dass ein PDP von LG, Samsung oder Panasonic in dem Gerät verbaut ist.
Zur Erzeugung eines Bildes wird jede Kammer individuell durch einen eigenen Transistor "gezündet", das heißt der Aggregatzustand des Edelgas-Gemisches wird kurzzeitig geändert. Das in den Kammern enthaltene Plasma fängt an Teilchen auszustrahlen. Diese für das menschliche Auge noch unsichtbaren Strahlen prallen nun auf den jeweiligen Leuchtstoff in der Kammer und wandeln sie somit in sichtbares Licht um. Dabei entscheidet der verwendete Leuchtstoff über die Farbe des sichtbaren Lichtes.
Durch die Verwendung unterschiedlicher Edelgase (meist Neon und Xenon), verschiedener Leuchtstoffe und Filterscheiben vor der Frontscheibe (unter anderem UV-Filter) gibt jeder Hersteller seinen Plasmafernseher einen eigenen charakteristischen Farbraum.
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